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Haftung für Arbeitszeugnis

Einleitung Der Arbeitgeber haftet gegenüber dem Arbeitnehmer und gegenüber Dritten für den wahrheitswidrigen Inhalt des Arbeitszeugnisses und für den daraus entstandenen Schaden: Voraussetzungen Vorausgesetzt sind die üblichen Grundsätze des Haftpflichtrechts Schaden Widerrechtlichkeit Verschulden adäquater Kausalzusammenhang vgl. auch https://www.unerlaubte-handlung.ch/verschuldenshaftung Sorgfalt bei der Zeugnisredaktion Arbeitgeber sollten zur Vermeidung von Haftpflichtstreitigkeiten aus Arbeitszeugnissen die Zeugnisse stets mit der ... Weiterlesen...

Haftung gegenüber Arbeitnehmer

Die Haftung gegenüber dem Arbeitnehmer ist eine Vertragshaftung nach OR 97 f.: Haftungsgrundlagen Der Arbeitgeber haftet dem Arbeitnehmer für den Schaden, den dieser durch die Ausstellung eines unrichtigen Zeugnisses erleidet, wie folgt: aus OR 97 wegen Nichterfüllung oder aus OR 103 wegen Schuldnerverzugs Schaden Der Arbeitgeber hat den Schaden zu ersetzen, den der Arbeitnehmer dadurch ... Weiterlesen...

Haftung gegenüber Dritten

Die Haftung aus einem unrichtigen oder unvollständigen Arbeitszeugnis gegenüber Dritten richtet sich nach OR 41: Schaden Als Schaden wird die unfreiwillige Vermögenseinbusse verstanden, die ihre Ursache im Falle von Arbeitszeugnissen oder Referenzauskünften darin hat, dass der Zeugnisaussteller nicht vorhandene Eigenschaften des Arbeitnehmers bescheinigt: Fachkenntnisse Fähigkeiten verschweigt: negative Eigenschaften des Arbeitnehmers Verfehlungen des Arbeitnehmers Widerrechtlichkeit Die ... Weiterlesen...

Haftung / Berichtigungsanspruch / Verbot

Der bisherige Arbeitgeber haftet gegenüber dem potentiellen Arbeitgeber für die Folgen einer falschen Auskunft und gegenüber dem Bewerber aus Persönlichkeitsverletzung (vgl. DSG 15). Der Arbeitnehmer hat gegenüber dem alten und dem potenziell neuen Arbeitgeber das Recht auf eine schriftliche Auskunft über den Gesprächsinhalt (vgl. DSG 8) ggf. einen Berichtigungsanspruch (vgl. DSG 15). Besteht die Gefahr ... Weiterlesen...

Wahrheit + Klarheit

Bekanntlich haben Arbeitszeugnisse eine wohlwollende Formulierung zu enthalten (Fürsorgepflicht; Sicherung des Fortkommens des Arbeitnehmers) und trotzdem wahr zu sein:  Wahrheit vs. Wohlwollen In diesem Zusammenhang besteht folgende Priorisierung: Wahrheit vor Wohlwollen Negatives Negatives anzudeuten, ohne es beim Namen nennen zu müssen: Bewusste Weglassung. Auslassungen Auslassungen wesentlicher Punkte können bewirken, dass das Wahrheitserfordernis nicht erfüllt ist ... Weiterlesen...

Literaturverzeichnis

BAUMANN ROBERT. Die Übertragung _von Arbeitnehmerdaten bei Betriebsübergängen, AJP 2004, S. 638 – 648 BERNOLD HEINER, Die Zeugnispflicht des Arbeitgebers, Diss. Zürich 1983 BRÜHWILER JÜRG, Einzelarbeitsvertrag, Kommentar zu den Art. 319-343 OR, 3. Aufl. 2014, N 1 ff. Art. 330a OR. BÜHLER DANIEL, Arbeitszeugnis, Referenzauskünfte und Datenschutz, Diplomarbeit, St. Gallen 2004 BÜHLER JEAN-MICHEL / LEFÉBURE ... Weiterlesen...

Arbeitszeugnis-Check

Tipp: Lassen Sie das von Ihrem Arbeitgeber erhaltene Arbeitszeugnis auf Korrektheit (Vollständigkeit (notwendiger Inhalt), Wahrheit, Klarheit, Verkehrsüblichkeit, Zeugnissprache (Codierung / Geheimsprache), wohlwollende Formulierung, korrekte Angabe von Absenzen und der Ausscheidensumstände, Unterzeichnung durch Zeichnungsberechtigten, etc.) prüfen! Arbeitnehmer vernachlässigen oft ihr Zeugnisrecht in oder nach verschiedenen Phasen des Arbeitsverhältnisses wie Funktionswechsel Beförderung Kaderfunktion mit Führungs- und / ... Weiterlesen...

Informationen durch Bewerber

Im Bewerbungsprozess obliegt es dem Bewerber, den potentiellen neuen Arbeitgeber mit den Informationen zu bedienen oder bedienen zu lassen, die dieser zur Klärung der Eignung für das Arbeitsverhältnis benötigt. Das Informationsrecht des potentiellen Arbeitgebers findet seine Schranke bei nicht benötigten Daten. Bei dieser Gelegenheit ist auf folgendes hinzuweisen: unrichtige oder verschwiegene wesentliche Angaben Arbeitnehmerhaftung für ... Weiterlesen...

Referenzen

Einleitung Das Einholen und Erteilen von Referenzauskünften im Bewerbungsprozess ist üblich und in bewilligungspflichtigen Branchen sogar Pflicht. Die Handhabung hat bestimmten Grundsätzen zu folgen: Begriff Grundlagen Zweck Rechtsnatur Beteiligte Personen Zustimmung des Bewerbers Informationen durch Bewerber Referenzeinholung durch potentiellen Arbeitgeber Referenzauskunft durch aktuellen od. früheren Arbeitgeber Auskunftsart Auskunftsgegenstand Nach erfolgter Referenzerteilung Auskunftsrecht durch Dritten Haftung ... Weiterlesen...

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